Angelika Oppenheimer

Angelika Oppenheimer
Mich hat man vergessen zu vergasen.
Ich publiziere seit 1963, zunächst Gedichte in der Frankfurter Rundschau. Dann übersetzte ich aus dem Englischen und Französischen. Von meinen Gedichten sind einige in Anthologien aufgenommen worden. Bei einer Ausstellung waren meine Gedichte, französisch und deutsch über Venedig, inspiriert von den Bildern, das Einzige, was verkauft wurde. Ich habe vieles angefangen und nicht schreiben können, weil mein Ex-Ehemann meinen Beistand brauchte. Er prozessierte von 2007 bis jetzt gegen mich. Ich sitze schon länger an der Übersetzung des Dictionnaire philosophique von Voltaire. Dafür bekam ich vom Übersetzerfonds (Nov. 2013) ein Förderstipendium, das für die Bezahlung des Anwaltes draufging.
Geboren bin ich 1946 in Frankfurt am Main. Dort studierte ich Philosophie, Romanistik, Psychologie.

Veröffentlichungen:

"Die Zeit ist dunkel"
Gedicht vertont von Hans Kracke für Chor und Bläser
Musikverlag Carl Engels (Tonger), Köln 1967, uraufgeführt auf dem Sängerfest in Stuttgart 1968.
 
“Nichts Neues“
Gedicht, Deutsch und Französisch
„Augsburger Friedenssamen“, Eine Anthologie in Wort und Bild,
Geest-Verlag, 2004.
 
Das Testament des Abbé Meslier
Übersetzung aus dem Französischen, Sozial- u. Bibelkritik.
Frankfurt, Suhrkamp Verlag, 1976.
 
Voltaire, Recht und Politik, Schriften I
Übersetzung aus dem Französischen,
Frankfurt, Syndikat, 1978.

Voltaire, Republikanische Ideen, Schriften II
Übersetzung aus dem Französischen,
Frankfurt, Syndikat, 1979.

Tuvia Tenenbom, Das Tagebuch von Adolf Eichmann (The Diary of Adolf Eichmann)
Übersetzung.
Deutsche Erstaufführung im Jüdischen Theater Schachar, Hamburg, am 17.11.2001.

L'identité et la question du double. Le jumeau paraphrénique ou aux confins de l'identité, Michel de M'Uzan (Paris)
Übersetzung, u.a. mehrerer Gedichte von Antonin Artaud, zwei zum ersten Mal ins Deutsche übertragen. Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis Heft 1, 18. Jhg., Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main, 2003.

Jamyang Norbu, Drachensaat (Buying the Dragon’s Teeth)
Übersetzung aus dem Amerikanischen, China von innen.
GSTF (Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft), im Internet abrufbar, 2005.
 
Der Habitus der Überlebenskunst.
Zum Verhältnis von Kompetenz und Migration im Spiegel von Flüchtlingsbiographien
Übersetzung, Doktorarbeit von Louis Henri Seukwa. Münster, Waxmann, 2006.
 

Etienne Bonnot de Condillac, Versuch über den Ursprung der menschlichen Erkenntnis.
Übers. u. hrsg. A. O., Philosophie der Aufklärung.
Würzburg, Königshausen und Neumann, 2006.